Veranstaltungen

Union of Concerned Scientists in Darmstadt – Symposium und Podiumsdiskussion

Wann: 25.Juli 2017 ab 19:30 Uhr

Wo: Hochschulstr. 4 S2|08

Wer: Alle Interessierten sowie Studierende und Mitarbeiter der TU Darmstadt

In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen für Krieg und Frieden grundlegend geändert. Politische Instabilität und neue Waffensysteme erzeugen eine tiefgreifende Verunsicherung. Cyberangriffe und das nordkoreanische Atomwaffenprogramm, neue Nationalismen und Sicherheitslücken bezeugen dies. Welche Rolle kommt in dieser Situation den Natur- und Ingenieurwissenschaften und einer integrativen Friedensforschung zu? Unter der Überschrift „New Political and Technological Realities: A Critical Moment for Science, Engineering, and Peace Research“ diskutieren Jürgen Altmann (FONAS), Matthias Englert (Physik), Lisbeth Gronlund (UCS), Markus Lederer (Politikwissenschaft), Ahmad-Reza Sadeghi (Informatik) und Annette Schaper (HSFK). mehr

Workshop im Rahmen der IANUS-Thementage 2017

Poster Workshop 2017

„Sicherheitskulturen – Safety und Security im Technologienvergleich“

Wann: 9. Februar 2017 ab 10:30 Uhr

Wo: ULB Vortragssaal S1|20

Wer: Alle Interessierten sowie Studierende und Mitarbeiter der TU Darmstadt

mit Impulsvorträgen u.a. von Christoph Hubig, Uwe Klingauf, Alfred Nordmann, Ahmad-Reza Sadeghi und Annette Schaper. Diskutieren Sie mit uns über aktuelle Herausforderungen der Sicherheitsforschung! (Getränke und Snacks inklusive) mehr

Das Akademische Viertel SS 16

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Design: Maureen Belaski

Martin Wagenschein: Physik, Bildungstheorie Mittwoch, 20.04.2016

Katharina Immekus: Architektur – Bildnerisches Gestalten Mittwoch, 04.05.2016

Ahmad-Reza Sadeghi: System Security Mittwoch, 18.05.2016

Gerd Buntkowsky: Chemie Mittwoch, 01.06.2016

Sabine Maasen: Munich Center for Technology and Society Mittwoch, 15.06.2016

Kai Ruf: Lab³ – Citizen Science Mittwoch, 29.06.2016

Birgit Ziegler: Berufspädagogik – Berufswahlforschung Mittwoch, 13.07.2016

 

Vergangene Veranstaltungen

2016

Wie können Atomwaffen abgerüstet werden? Diese Frage stellt sich anders in Zeiten eines strategischen Gleichgewichts des Schreckens und in Zeiten der technischen Sorge um Arsenale und Materialflüsse, um „Schurkenstaaten“ und Terroristen. Damit ändert sich auch das Verhältnis von ziviler und militärischer Nutzung der Kerntechnik und die Rolle von nuclear engineers.

IANUS sieht es als Aufgabe an, Beiträge zum Ausgleich technikinduzierter Konflikte und zur wissenschaftlich-technischen Unterstützung kooperativer Problemlösungen zu liefern.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer und aktuellen Newsletter.

Im Ablaufplan können Sie sich über den genauen Verlauf der Themenwoche informieren.

Der Vortrag von Birgit Stammberger am Mittwoch den 10.02.16 kann nach vorheriger Anmeldung besucht werden.

Falls Sie Interesse am internen Workshop am 11.02.16 und 12.02.16 haben, wenden Sie sich bitte an Alfred Nordmann.


Öffentliche Termine

Mittwoch, den 10. Februar 2016, 13 – 16 Uhr:

  • Ab 13.00 Uhr: Beim Open House präsentiert IANUS seine neue Arbeitsweise. Gemeinsam sollen neue Themen für zukünftige Arbeitsgruppen vorgestellt und erarbeitet werden. Vortragssaal der ULB
  • Ab 14.30 Uhr: Vortrag von Matthias Englert (IANUS, Öko-Institut) zum Thema Nuclear Safety and Security on a Nuclear Regime – The Case of the Ukraine im Vortragssaal der ULB

Donnerstag, den 11. Februar 2016, 18 Uhr:

  • Vortrag von Don Howard (University of Notre Dame) zum Thema Taking Responsibility for Problem-Solving Opportunities: Towards a Positive Engineering Ethics mit anschließender Podiumsdiskussion im Vortragssaal der ULB
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Design: Maureen Belaski

Martin Wagenschein: Physik, Bildungstheorie Mittwoch, 20.04.2016

Katharina Immekus: Architektur – Bildnerisches Gestalten Mittwoch, 04.05.2016

Ahmad-Reza Sadeghi: System Security Mittwoch, 18.05.2016

Gerd Buntkowsky: Chemie Mittwoch, 01.06.2016

Sabine Maasen: Munich Center for Technology and Society Mittwoch, 15.06.2016

Kai Ruf: Lab³ – Citizen Science Mittwoch, 29.06.2016

Birgit Ziegler: Berufspädagogik – Berufswahlforschung Mittwoch, 13.07.2016

2015

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Design: Maureen Belaski

André Seyfarth: Sportbiomechanik Mittwoch, 21.10.2015

Günther Rehme: Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Mittwoch, 04.11.2015

Cornelia Koppetsch: Geschlechterverhältnisse, Bildung und Lebensführung Mittwoch, 18.11.2015

Goerg Christoph Lichtenberg: Physik Mittwoch, 02.12.2015

Gesche Linde: Theologie und Sozialethik Mittwoch, 16.12.2015

Franziska Lang: Klassische Archäologie Mittwoch, 20.01.2016

Stephan Rinderknecht: Mechatronische Systeme im Maschinenbau Mittwoch, 03.02.2016

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Design: Maureen Belaski

Katja Schmitz: Chemie: Biologische Chemie Mittwoch, 22.04.2015

Chris Biemann: Informatik: Sprachtechnologie Mittwoch, 06.05.2015

Nico Blüthgen: Biologie: Ecological Networks Mittwoch, 20.05.2015

Petra Grell: Allgemeine Pädagogik: Medienpädagogik Mittwoch, 03.06.2015

Stefan Roth: Informatik: Visual Inference Mittwoch, 17.06.2015

Christoph Hubig: Philosophie der wissenschaftlich-technischen Kultur Mittwoch, 01.07.2015

Joachim Vogt: Arbeits- und Ingenieurpsychologie Mittwoch, 15.07.2015

Am 22. April jährt sich zum 100. Mal der erste Großeinsatz moderner chemischer Waffen in einem Krieg. In der Schlacht bei Ypern in Flandern wurden 6000 t Chlorgas von deutschen Truppen auf den Feind geblasen – unter fachkundiger Anleitung von deutschen Forschern. Vielfach totgesagt, erfuhren sie vor zwei Jahren ihre vorerst letzte Wiederbelebung im syrischen Bürgerkrieg. Die Ringvorlesung beleuchtet nicht nur die militärischen, chemischen und technischen Aspekte der letzten hundert Jahre chemischer Kriegführung, sondern darüber hinaus die geschichtliche Dimension bis hin zu ihrer völkerrechtlichen Ächtung in der Chemiewaffenkonvention, die Problematik ihrer Entsorgung, ihre Bedeutung im Katastrophenschutz und nicht zuletzt ihre Spuren in Kunst, Literatur und Film.

Flyer

Donnerstags, 12 – 13:30 Uhr

Hörsaal L2 01|762

Messelektronik hacken - Veranstaltungsplakat

Kernphysikalische Messverfahren werden in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Verifikation der Abrüstung von Kernwaffen spielen. Dabei wird immer Messelektronik und Messsoftware zum Einsatz kommen, zusätzlich häufig sog. Informationsbarrieren, die anstelle komplexer, zum Teil sensitiver, Informationen nur noch einfache Informationen, z.B. rotes/grünes Licht darstellen. Es ist schwer, die Glaubwürdigkeit der Messapparaturen zu sichern.

Im Projektseminar wollen wir versuchen, Schwächen bekannter Systeme aufzudecken und kreativ mögliche Fälschungsoptionen ausloten.

In kleinen, interdisziplinären Gruppen soll vorhandene Messelektronik „gehackt“ werden. Durch eure Modifikationen soll ein vorher korrektes Messergebnis, etwa ein Gamma-Spektrum verfälscht werden. Wenn möglich, soll die Veränderung nicht sichtbar sein.

Nach dem Infotermin wird es zunächst eine „Testmessung“ geben, anschließend habt ihr im Mai/Juni Zeit zu hacken.

Für die Veranstaltung gibt es verschiedene Anrechnungsmöglichkeiten, u.a. bei den interdisziplinären Studienschwerpunkten.

Dienstags 16:15 Uhr

Hörsaal S101/A2

2014

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Design: Maureen Belaski

Florian Müller-Plathe: Theoretische Physikalische Chemie Mittwoch, 22.10.2014

Wilhelm Urban: Wasserversorgung und Grundwasserschutz Mittwoch, 05.11.2014

Christian Bischof: Hochschulrechenzentrum Mittwoch, 19.11.2014

Jochen Monstadt: Raum- und Infrastrukturplanung Mittwoch, 03.12.2014

Michèle Knodt: Vergleichende Analyse politischer Systeme Mittwoch, 17.12.2014

Petra Grell: Medienpädagogik Mittwoch, 21.01.2015

Franz Fujara: Physik Mittwoch, 04.02.2015

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Design: Maureen Belaski

Ariel Auslender: Architektur/Plastisches Gestalten Mittwoch, 23.04.2014

Jürgen Gerl: Kernphysik / Gammaspektroskopie Mittwoch, 07.05.2014

Julia Stoll: Datenschutz Mittwoch, 14.05.2014

Maureen Belaski: Visuelle Kommunikation/Design Mittwoch, 21.05.2014

Kay Hamacher: Computational Biology and Simulation Mittwoch, 04.06.2014

Petra Gehring Philosophie Mittwoch, 18.06.2014

Sven Wohlgemuth Mittwoch, 25.06.2014

Florian Müller-Plathe Theoretische Physikalische Chemie Mittwoch, 02.07.2014

Udo Schwalke Halbleitertechnik der Mikro- und Nanoelektronik Mittwoch, 16.07.2014

Die Ringvorlesung ist ein gemeinsames Projekt der drei interdisziplinären Studienschwerpunkte: Wissenschafts- und Technikforschung: Normen, Ambivalenzen, Gestaltungsoptionen (NAG), Technologie und internationale Entwicklung (TuE), Umweltwissenschaften (UWS), und wird unter der Federführung von NAG organisiert.

Diese Ringvorlesung mit Lektüre- und Seminaranteilen ist im Rahmen des Interdisziplinären Studienschwerpunkts NAG konzipiert worden. Es geht um das Verhältnis von Technik und Tragödie ganz allgemein und in Bezug auf Fragen der Reaktorsicherheit insbesondere. In Bezug auf die allgemeine Frage steht die Figur des Prometheus im Vordergrund, die historische Erfahrung mit Technik- und Naturkatastrophen, die Interpretation von Unfällen nach literarischen Mustern wie dem der Tragödie. Eine schauspielerische Lesung und eine Museumsexkursion gehören zu diesem Vorlesungsteil.

Die Einsicht, dass Sicherungssysteme ihrerseits einen Unsicherheitsfaktor darstellen können, hat Charles Perrow in seinem vor dreißig Jahren erschienenen Buch Normal Accidents: Living With High Risk Technologies vorgestellt. Aus einer Analyse der Beinahe-Katastrophe in dem Kernkraftwerk Three Mile Island entwickelte Perrow die Vorstellung, dass katastrophale Ereignisverkettungen in komplexen Systemen wahrscheinlich nicht vollständig bzw. nicht dauerhaft zu vermeiden sind. Die Theorie der Normalen Unfälle (ein Ausdruck, der als Normale Katastrophen in die deutsche Sprache übersetzt wurde) besagt, dass katastrophenartige Unfälle insbesondere in eng gekoppelten und komplexen Systemen unvermeidbar sind, insofern einzig die Interaktion multipler Fehler für den Unfall verantwortlich sein kann. Weil Fehler hiernach auf verschiedenartige und unvorhergesehene Weisen auftreten, zählt Perrows Normal Accident Theory zu den so genannten Kontingenztheorien. In diesem Teil der Vorlesung wird der Einfluss Perrows auf die Entwicklung eines neuen Sicherheitsdenkens untersucht, werden technische und technikhistorische Fallstudien vorgestellt.

Dienstags: 18:05 – 19:45 (21. Oktober 2014 – 10. Februar 2015)

Hörsaal: S1 14/266

weitere Informationen und Poster

2013

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Design: Maureen Belaski

Ahmed El Hady, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen: Neuroscience and Security Mittwoch, 23.10.2013

Wolfram Jägermann Materialwissenschaften/Energy Center Mittwoch 30.10.2013

Alfred Körblein: Erhöhte Säuglingssterblichkeit nach den oberirdischen Atomwaffentests und den Tschernobyl- und Fukushima-Katastrophen Mittwoch, 20.11.2013

Ralph Bruder: Arbeitsforschung Mittwoch, 27.11.2013

Lara Huber: Neuroimaging Mittwoch, 04.12.2013

Michèle Knodt: Vergleichende Analysen politischer Systeme Mittwoch, 11.12.2013

Felicitas Pfeiffer: Mikrobiologie und Archaea Mittwoch, 15.01.2014

Manfred Efinger: Kanzler der TU Darmstadt Mittwoch, 29.01.2014

Peter Euler: Allgemeine Pädagogik Mittwoch, 12.02.2014

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Design: Maureen Belaski

Moritz Kütt: Plutonium Production – Back of the Envelope Calculations Mittwoch, 27.03.2013

Andreas Gelhard: Forum interdisziplinäre Forschung Mittwoch, 24.04.2013

Barbara Drossel: Physik Mittwoch, 08.05.2013

KIVA, Hochschule Darmstadt, Öko-Institut: Transdisziplinarität in der Lehre – Beispiele „best practice“ Mittwoch, 15.05.2013

Josef Wiemeyer: Sportwissenschaften Mittwoch, 22.05.2013

H. Ulrich Göringer: Biologie Mittwoch, 05.06.2013

Paul Layer: Synthetische Biologie Mittwoch, 12.06.2013

Michael Waidner: Informationstechnologie Mittwoch, 19.06.2013

Markus Roth: Eine durch kurze Laserpulse getriebene intensive Neutronenquelle Mittwoch, 19.06.2013

Dirk Ipsen / Jürgen Scheffran: Klimawandel und Sicherheit Mittwoch, 26.06.2013

Liselotte Schebek: Industrielle Stoffkreisläufe Mittwoch, 03.07.2013

Friederike Fassnacht: Vortrag Masterarbeit Mittwoch, 10.07.2013

Regina Bruder: Mathematik Mittwoch, 17.07.2013

Lehrende

  • Dr. rer. nat. Matthias Englert

Ort: SR S2 07/53

Zeit: (ab 1. Semesterwoche) Donnerstags, 14:25 – 16:05 Uhr

Veranstaltung Nr. 02-03-0048-se (TUCaN)

Lehrende

  • Dr. rer. nat. Matthias Englert
  • Friederike Renate Frieß
  • Moritz Kütt

Ort: SR S2 07/53

Zeit: (ab 1. Semesterwoche) Donnerstags, 16:15 – 17:55 Uhr

Veranstaltung Nr. 05-27-2900-se (TUCaN)

Lehrende

  • Prof. Dr. rer. nat. Franz Fujara
  • Dr. phil. Lara Huber
  • Prof. (em.) Dr. rer. nat. Egbert Kankeleit

Ort: S1 01/A4

Zeit: Mittwochs 9:50 – 11:30 Uhr

Veranstaltung Nr. 05-37-2992-se (TUCaN)

Lehrende

  • Regina Hagen
  • Dr. Matthias Englert
  • Moritz Kütt

Lehrinhalte

Der nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV – englisch: NPT, Non-Proliferation Treaty) ist der bedeutendste Vertrag zur Verhinderung der Weiterverbreitung nuklearer Waffen. Seit Beginn der Unterzeichung am 1. Juli 1968 bzw. dem Inkrafttreten im Jahr 1970 sind fast alle Staaten der Erde beigetreten. Alle fünf Jahre wird der Vertrag bei Konferenzen auf seine Wirksamkeit überprüft. In den Jahren dazwischen werden diese Konferenzen vorbereitet. Die diesjährige Überprüfungskonferenz („PrepCom“) findet in Genf statt. Das Ziel der Abrüstung aller nuklearen Waffen ist Teil des NVV und wurde bei der Überprüfungskonferenz im Jahr 2000 von den offiziellen Nuklearmächten bestätigt. Schwachpunkt des Vertrags und der Überprüfungskonferenzen ist das völlige Fehlen eines Termins für das Endziel: die kernwaffenfreie Welt. Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler/innen und Politiker/innen fordern daher Verhandlungen über eine Nuklearwaffenkonvention, die den Weg zu diesem Ziel aufzeigt und mit einem klaren Zeitplan versieht.

Die angebotene Veranstaltung besteht aus folgenden Elementen:

Ein vorbereitendes Blockseminar

Teilnahme an einer Exkursion (21. bis 30.04.2013) nach Genf. Dort wollen wir die PrepCom 2013 beobachten, mit Diplomat/innen reden, Side Events besuchen und in einer Simulation Perspektiven für eine Nuklearwaffenkonvention entwickeln. Bei Interesse können selbstorganisiert die NVV Verhandlungen noch bis zum 03.05.2013 besucht werden (nähere Informationen im Vorbereitungstreffen)

Eine Nachbereitung in Form eines Blockseminars (Termin nach Vereinbarung)

Eine Informationsveranstaltung zu dem Seminar wird angeboten am 06.02.2013 um 17:30 Uhr in der „karo lounge“ (Galerie des karo5).

Für die Teilnahme an der Veranstaltung sind gute Englischkenntnisse Voraussetzung

Plakat Workshop Cyberpeace
Plakat Workshop Cyberpeace

Die zunehmende Bedeutung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stellt die Friedenswissenschaft vor neue Herausforderungen. Dies betrifft die Rolle von IKT in zwischenstaatlichen und innergesellschaftlichen Konflikten genauso wie ihr Potenzial zur Krisenbewältigung und -prävention. Hier entsteht ein Forschungsfeld von enormer Zukunftsrelevanz.

Die Vorträge und Diskussionen des Workshops werden den aktuellen Forschungsstand umreißen und interdisziplinäre Forschungsrichtungen zwischen Informatik und Friedenswissenschaft ausloten. Ziel ist es, über die bereits etablierten Datensicherheitsthemen hinauszugehen und friedenswissenschaftliche Aspekte in das Zentrum einer Betrachtung zu stellen, die an der Schnittstelle von Technik und Politik konfliktvermeidende Forschungs- und Handlungsoptionen aufweist.

Die mögliche Bandbreite des Felds ist groß. Unter anderem umfasst es die offensive und defensive militärische Dimension informationsverarbeitender Technologien (Cyberwar, D-Waffen, Network Centric Warfare etc.), die Problematik des Dual-Use, technische Voraussetzungen für vertrauensbildende und rüstungskontrollpolitische Maßnahmen (Cyber Arms Control, Prävention, Verifikation, Attribution), der konflikteskalierende und potenziell friedensgefährdende Gebrauch von IKT auf staatlicher und substaatlicher Ebene (z.B. Sabotage), die Verletzlichkeit IKT-abhängiger kritischer Infrastruktur sowie deren Schutz, die Rolle von virtuellen Netzwerken zur zivilen Konfliktbearbeitung, Krisenmanagement bei Cyberangriffen, Sicherer Austausch und Handhabung kritischer Informationen zwischen Staaten, bzw. zwischen staatlichen und privaten Stellen (z.B. Whistleblowing) und der Einsatz virtueller Netzwerke zur zivilen Konfliktbearbeitung.

Donnerstag 11. April 2013, 12:30 Uhr bis Freitag 12. April 2013, 13:00 Uhr

2012

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Design: Maureen Belaski

Peter Buxmann: Wirtschaftswissenschaften Mittwoch, 13.02.2013

Friederike Fassnacht, IANUS: Master-Proposal Mittwoch, 06.02.2013

Irina Gurevych: Informatik Mittwoch 30.01.2013

Dr. Getahun, Mainz: Export der Nukleartechnologie und damit zusammenhängende globale Probleme, Zukunftsanalysen sowie mögliche Lösungsansätze Mittwoch, 23.01.2013

Markus Lederer: Politikwissenschaft Mittwoch, 16.01.2013

Manfred Hampe Verfahrenstechnik Mittwoch 09.01.2013

S. Kleihauer, Hochschule Darmstadt, B. Bromann, Öko-Institut, KIVA VI-Gruppe: Transdisziplinarität in der Lehre Mittwoch 12.12.2012

Oliver Gutfleisch: Materialwissenschaft Mittwoch, 05.12.2012

Christoph Hubig: Zivilklausel Mittwoch, 28.11.2012

Burkhard Kümmerer: Mathematik Mittwoch, 21.11.2012

Moritz Riede: Erneuerbare Energien Mittwoch 14.11.2012

Beatrix Süß: Biologie Mittwoch 07.11.2012

Georgios Terizakis, TU Darmstadt: KIVA VI Mittwoch 17.10.2012

Dr. Niklas Schörnig, Hess. Stiftung Friedensforschung (HSFK): Revolution in military affairs Mittwoch, 09.08.2012

Prof. Dr. Dirk Ipsen, IANUS: Klimawandel und soziale Konflikte Mittwoch, 27.06.2012

Dr. Georgieos Terizakis, TU Darmstadt: VIKIVA VI Mittwoch, 20.06.2012

Regina Hagen, IANUS: Nuklearwaffen in der neuen NATO-Doktrin Mittwoch, 30.05.2012

Dr. Anne Harrington, Standford: Nuclear Philosophy Mittwoch, 23.05.2012

Prof. Dr. Martin Ziegler, IANUS, TU Darmstadt: Quantenlogik und Komplexität Mittwoch, 09.05.2012

Lehrende

  • Moritz Kütt
  • Prof. Dr. Franz Fujara

Lehrinhalt

Vor einem Jahr, am 11.03.2011 ereignete sich in Japan ein sehr starkes Erdbeben. Zusammen mit dem dadurch ausgelösten Tsunami forderten die Katastrophe mehr als 10.000 Opfer, viele Gebäude wurden zerstört. Unter den betroffenen Anlagen befand sich auch das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Der dortige Reaktorunfall ist einer der größten Unfälle nuklearer Reaktoren der Geschichte der Kernenergie. Für die Vorkommnisse in vier der sechs Reaktorblöcke wurde die höchstmögliche Einstufung auf der sog. INES-Skala vorgenommen (INES Stufe 7). Der genaue Hergang des Unglücks ist immer noch Thema vieler Untersuchungen. Genauso sind Folgen unterschiedlichster Art zu beobachten. Zunächst sind hier natürlich die Evakuierungen und evt. nötigen Umsiedulungen aufgrund radioaktiver Verseuchung zu nennen. Aber nicht nur lokal, sondern auch global zieht der Unfall Kreise, etwa durch Stresstest von Kernkraftwerken oder dem Kernenergieausstiegsbeschluss in Deutschland.

Einige der Aspekte, sowohl Ursachen als auch Folgen des Unfalls sollen in dieser Ringvorlesung aufgegriffen werden. Dazu werden sowohl Dozierende der TU Darmstadt als auch externe Referentinnen und Referenten über verschiedene Aspekte des Reaktorunglücks berichten. Dabei werden nicht nur technisch-physikalische Inhalte vermittelt, sondern durch Einbezug verschiedener Disziplinen auch Beiträge beispielsweise zu biologische Strahlenfolgen, dem Wandel der Energiepolitik verschiedener Länder oder Veränderungen in der Wahrnehmung von Sicherheit im Programm auftauchen.

Anrechenbarkeit und CP

Die Veranstaltung ist offen für Studierende aller Fachbereiche und externe Interessierte. Es können 2 CP erworben werden, dazu ist die regelmäßige Teilnahme und die Teilnahme an einem abschließenden Kolloquium erforderlich. Das Kolloquium findet in der letzten Vorlesungswoche statt, dabei werden je etwa 20 Studierende mit einem Veranstalter über die Vorlesungsreihe diskutieren.

Nach Absprache ist es auch möglich, durch zusätzliches Anfertigen von Sitzungsprotokollen 3 CP zu erhalten (Dabei muss ein Sitzungsprotokoll für eine von drei von uns vorgeschlagenen Sitzungen angefertigt werden).

Hinweise für die Anfertigung von Protokollen.

Grundsätzlich werden die Leistungen nicht benotet – sollte es für die Anerkennung in bestimmten Studiengängen nötig sein, können hier aber gesonderte Vereinbarungen getroffen werden.

Anrechnungsmöglichkeiten:

  • Physik: Für Studierende der Physik ist die Veranstaltung als Fachübergreifende Lehrveranstaltung anrechenbar.
  • iSP: Interdisziplinäre Studienschwerpunkt Nachhaltige Gestaltung von Technik und Wissenschaft
  • Master ISFuK: Anrechenbar als Veranstaltung im Modul 7c (bei Anfertigung eines Sitzungsprotokolls, s.o.)
  • Master MPE (Maschinenbau): Anrechenbar für Studium Generale (bei Anfertigung eines Sitzungsprotokolls, dieses wird anschließend benotet)
  • für viele weitere Studiengänge sollte eine Anrechnung als Fachübergreifende Veranstaltung möglich sein (an Studierende: bitte melden, falls weitere Möglichkeiten bekannt)

TUCaN-Hinweise: Aufgrund des interdisziplinären Charakters und der Öffnung für viele Studierende ist die Einbindung in TUCaN leider nicht ganz einfach. Die Veranstaltung selbst ist im Vorlesungsverzeichnis angekündigt. Es sollte auch für die meisten Studiengänge möglich sein, sich für entsprechende Module anzumelden. Bitte schreiben Sie uns bei Problemen.

Programm

Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 17:15 Uhr, Veranstaltungsort der große Physikhörsaal der TU Darmstadt (S206/030).

Das folgende Programm ist noch nicht vollständig. Wir sind derzeit noch in Gesprächen mit weiteren Referenten, u.a. auch Experten aus Japan.

Bitte besuchen Sie diese Seite daher regelmäßig.

12.04.2012

  • Moritz Kütt: Einführung
  • Dr. Christoph Pistner, Öko-Institut, Darmstadt: Grundlagen der Reaktorsicherheit (Vortragsfolien)

19.04.2012

  • Dr. Alexander Kerner, Gesellschaft für Reaktorsicherheit: Der Unfall in Fukushima: Unfallablauf und ergriffene Maßnahmen (Broschüre zum Vortrag)

26.04.2012

  • Dr. Thomas Steinkopff, Deutscher Wetterdienst, Offenbach/Main: Auswirkungen der Reaktorhavarie von Fukushima-Daiichi in Deutschland – Meteorologische Ausbreitungsrechnungen und Spurenmessungen durch den Deutschen Wetterdienst (Vortragsfolien)

03.05.2012

  • (englisch) Prof. PhD. Marco Durante,GSI/TU Darmstadt: Radiological health risks following exposure to radiation

10.05.2012

  • Prof. Dr. Gerald Kirchner, Fachbereichsleiter Strahlenschutz und Umwelt – Bundesamt für Strahlenschutz: Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in Japan (Vortragsfolien)

17.05.2012

  • gesetzl. Feiertag, keine Veranstaltung

24.05.2012

  • Matthias Brettner, Physikerbüro Bremen, Mitglied der Reaktorsicherheitskommission: Spezifikationen von Stresstests für Kernkraftwerke auf nationaler und europäischer Ebene (Vortragsfolien)

31.05.2012

  • (englisch) Einführung von Moritz Kütt Film: „Radioactivists – Protest in Japan since Fukushima“ (Webseite zum Film)

07.06.2012

  • gesetzl. Feiertag, keine Veranstaltung

14.06.2012

  • Christian Herforth (Vertretung für Klaus Müschen), Umweltbundesamt, Dessau: Energieziel 2050: Was müssen wir tun?

21.06.2012

  • Mycle Schneider,internationaler Berater für Energie- und Nuklearpolitik, Paris: Atomkraft weltweit nach Fukushima: Von Abgesang zu Absturz – World Nuclear Industry Status Report 2012 (Vortragsfolien)

28.06.2012

  • (englisch) Tadahiro Katsuta, Meiji University, Tokio, Japan: Fukushima Daiichi: the Accident and the Impact on Japan's Nuclear Policy (Vortragsfolien)

05.07.2012

  • Dr. des. Cosima Wagner Goethe-Universität Frankfurt, Japanologie Populärkultur als Medienstrategie: das Beispiel der japanischen Atom-Lobby

12.07.2012

  • Die Veranstaltungsreihe endet am 05.07. – daher an diesem Termin keine Veranstaltung mehr.

Kolloquium / Protokoll

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises ist die Teilnahme an einem abschließenden Kolloquium erforderlich. Falls Sie nach dem 27.07. noch nicht an einem Kolloquium teilgenommen haben, aber einen Leistungsnachweis erwerben wollen, gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Nachholkolloquium am 11.09.2012 um 11 Uhr (falls Sie daran teilnehmen wollen, senden Sie uns bitte eine kurze Mail).

Protokolle müssen bis spätestens 30.09.2012 in digitaler Form an Moritz Kütt gesendet werden.

Eine erste Eintragung von Teilnahme/Noten etc. in TUCaN wird Anfang September erfolgen – für alle bis dahin eingereichten Protokolle und alle Studierenden, die nur 2 CP erwerben wollen.

Lehrende

  • Prof. Dr. Franz Fujara
  • Dr. Matthias Englert
  • Moritz Kütt
  • Prof. Dr. Wolfgang Liebert

Inhalt

Das Seminar wird als Begleitveranstaltung zur Ringvorlesung „Reaktorunglück Fukushima“ angeboten. Einige Aspekte der Themen der Ringvorlesung sollen noch einmal vertieft behandelt werden, aber auch die Zukunftsperspektive der Kerntechnik eine Rolle spielen.

Ein Jahr nach dem Reaktorunfall in Fukushima ist es möglich, eine erste Bilanz aus den Ereignissen der Katastrophe zu ziehen. Am Anfang des Seminars steht zunächst ein vertieftes Verständnis der Ereignisse in Fukushima selbst, unter Berücksichtigung physikalisch-technischer Grundlagen der Reaktortechnik, des nuklearen Brennstoffkreislaufs, der Sicherheitskonzepte, des radioaktiven Inventars, der Ausbreitung des Inventars und der biologischen Wirksamkeit von Strahlung (Strahlenschutz).

Das Seminar zielt darauf ab, anhand des konkreten Fallbeispiels die komplexen Zusammenhänge in der Kerntechnik an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu reflektieren. Dies betrifft die Frage nach der Beherrschbarkeit, dem Risiko und dem Nutzen einer Technologie, genauso wie den möglichen langfristigen Auswirkungen. In der Kerntechnik stellen sich Fragen nach dem Zusammenspiel technischer und menschlicher Faktoren bei Unfällen, etwa der Aussagekraft probabilistischer Sicherheitsanalysen bzw. generell die Frage nach Risikodefinitionen und der Bedeutung von schweren Unfällen (Diskussion um Niedrigdosisstrahlung).

Beim Blick in die Zukunft bewerten verschiedene Länder die Kernenergienutzung völlig unterschiedlich. Auf nationaler und internationaler Ebene ist ein Geflecht verschiedener Akteure aktiv, die untereinander aushandeln in welcher Form und wie die Nutzung der Technologie effektiv reguliert werden soll und kann. Einige Länder wenden sich dabei von der Kernenergie ab, andere sehen Sie als wichtigen Eckpfeiler ihrer nationalen Energiestrategie. Bei der Frage nach der langfristigen Nutzung der Kerntechnik sind Themen bedeutsam wie die nukleare Abfallentsorgung, Fortentwicklung der Anlagensicherheit, Auswirkungen auf die internationale Sicherheit durch die Nutzung spaltbaren Materials, Nutzen der Technik im Hinblick auf CO2 Reduktion und die Verfügbarkeit von Uranressourcen, ebenso wie Wirtschaftlichkeitsfragen und die Rolle der Kernenergie im Energiemix.

Das Seminar ist interdisziplinär ausgelegt und wird in Zusammenarbeit mit der IANUS Gruppe im Rahmen der Seminarreihe „Verantwortbarer Umgang mit dem Atom“ angeboten. Es richtet sich an Studierende der Physik, an Studierende im Interdisziplinären Studienschwerpunkt „Nachhaltige Gestaltung von Wissenschaft und Technik“, aber auch an alle Studierende die ein besonderes Interesse an dem Thema und an interdisziplinären Fragestellungen haben und eine fachübergreifende Studienleistung erbringen wollen. Studierende des Masterstudiengangs „Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung“ können ebenfalls Studienleistungen erbringen.

Seminartermine

Orientierung und Themenvergabe: Do. 19.4. von 15.20-17.05 (Raum S207/53)

Blockseminar: Fr 22.06 und Sa 23.06 ganztägig ca. 09.-18.00 Uhr

Vorträge:

Die Deadline der Vortragsentwürfe ist der 10. Juni.

  • Fr. 22. Jun. 09.00-10.30 S103/116 Grundlagen der Reaktortechnik und Fukushima – Becker, Dittert. Betreuer Liebert
  • Fr. 22. Jun. 10.30-11.15 S103/116 TEIL 1. Was ist Risiko? Risikobewertung nuklearer Technologien – Pisano. Betreuer Liebert
  • Fr. 22. Jun. 11.40-12.30 S115/133 TEIL 2. Was ist Risiko? Risikobewertung nuklearer Technologien – Seck. Betreuer Liebert
  • Fr. 22. Jun. 13.30-15.00 S115/133 Auswirkungen radioaktiver Kontamination – Vobig, Ungethüm, Ratzke. Betreuer Kütt
  • Fr. 22. Jun. 15.30-17.00 S115/133 Regulierung in der Nuklearenergienutzung – Hühnert, Novak. Betreuer Englert
  • Sa. 23. Jun. 09.00-10.30 S207/53 Kernenergienutzung und internationale Sicherheit – Löpsinger, Berhane, Sponholz. Betreuer Englert
  • Sa. 23. Jun. 11.00-12.15 S207/53 Internationale Tendenzen der Kernenergienutzung – Franz. Betreuer Englert
  • Sa. 23. Jun. 13.15-14.45 S207/53 Kernenergienutzung in der EU – Rauch, Kratz. Betreuer Kütt
  • Sa. 23. Jun. 15.15-16.30 S207/53 Neue Reaktortypen und alternative Brennstoffkreisläufe – Grewe. Betreuer Englert
  • Sa. 23. Jun. 17.00-18.30 S207/53 Wrap Up. Input Englert, Diskussion, Evaluation.

Ort: SR S2 07/53

Zeit: (ab 1. Semesterwoche) Donnerstags, 15:20-17:10

Interdisziplinäres Seminar im Wintersemester 2012/13

Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der IANUS Gruppe angeboten. Ziel des Seminares ist es die Problematik militärischer und ziviler Nutzung nuklearer Technologien zu beleuchten und deren Bedeutung für die internationale Sicherheitspolitik zu analysieren. Dabei soll vor allem auf die naturwissenschaftlich-technische Dimension friedens- und sicherheitspolitischer Fragen eingegangen werden. Es kann aus vier Schwerpunktthemen gewählt werden. Jedes Thema wird von einem Team von Studenten verschiedener Disziplinen bearbeitet. Die konkreten Themen sind jeweils so gewählt, dass sie in einen aktuellen oder historischen politischen Kontext eingebettet sind. Die Teilnehmer werden dabei vor eine historische oder auch hypothetische techno-politische Entscheidungssituation gestellt, in der sowohl das technische Fachwissen, als auch die politische Einschätzung gleich bedeutsam sind. Ziel ist es, dass ein Informationstransfer zwischen den beiden Ebenen stattfindet, so dass aus dem Kontrast des physikalischen und naturwissenschaftlichen Ansatzes mit den Methoden der Geisteswissenschaften die Möglichkeiten und Begrenzungen der jeweiligen Perspektive direkter beobachtbar werden. Die gesammelten Erfahrungen sollen am Ende des Seminares nochmal gesondert reflektiert werden.

Das Seminar kann von Physikern als experimentalphysikalisches Seminar belegt werden. Zum Erwerb des Scheins muss eine Rechnung mit Hilfe computergestützter Methoden durchgeführt werden, inklusive einer kurzen Ausarbeitung. Dazu können eigene idealisierte Programmierexperimente möglichst in Mathematica genutzt, als auch schon existierende Programme der IANUS Gruppe benutzt oder erweitert bzw. Erfahrungen mit professioneller Software gesammelt werden. Aufgrund der Besonderheit, dass die Studenten in 4 interdisziplinären Teams arbeiten sollen, ist die Zahl der Plätze mit der Möglichkeit einen Experimentalphysikschein zu erhalten begrenzt. Diese Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Eine frühzeitige Anmeldung (englert@ianus.tu-darmstadt.de) wird berücksichtigt.Wie seit vielen Jahren wird dieses IANUS-Seminar auch im Rahmen des interdisziplinären Studienschwerpunktes „Nachhaltige Gestaltung von Wissenschaft und Technik“ angeboten. Dort kann es von Physikern oder von Mitgliedern anderer Fachbereiche als fachbereichsübergreifende Lehrveranstaltung belegt werden. Es können durch Teilnahme mit Vortrag 3 CP, bei Abgabe einer Hausarbeit 5 CP erworben werden. Außerdem kann es von Studierenden des Masterstudiengangs „Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung“ belegt werden. Für diese besteht auch die Möglichkeit eine Modulabschlussprüfung abzulegen.

Themen

  • 1. Am Beginn des Atomzeitalters – Das Manhattan Projekt
  • 2. Are Centrifuges Spinning the World? – Das iranische Nuklearprogramm
  • 3. Kernwaffentest in Nordkorea – Das nordkoreanische Nuklearprogram
  • 4. Die Waffen die keiner mehr braucht? – Taktische Nuklearwaffen in Europa

Termine

  • 18.10. Orientierung
  • 25.10. Einführungsvortrag
  • 01.11. Einführung – Fallbeispiel I
  • 08.11. Einführung – Fallbeispiel II
  • 15.11. Einführung NOCH NICHT BELEGT

Gruppenphase I

  • 22.11. Organisation und erste Diskussion in der Gruppe
  • 29.11. Aufgabenverteilung
  • 06.12. Intensive Rückkopplung mit Seminarleitern Gruppe I und II
  • 13.12. Intensive Rückkopplung mit Seminarleitern Gruppe III und IV

EINZELTREFFEN. In der Zeit vom 6.12-20.12 finden Einzeltreffen mit Physikern, die einen Experimentalphysikschein erwerben wollen statt (auch vorher schon möglich)

  • 20.12. Zwischenstand (Milestone)

Gruppenphase II

  • 17.01. Austausch
  • 24.01. Ausarbeitung Briefing (Abgabe Vortrag)
  • 31.01. Letztes Treffen

Abschluss

  • 02.02. Blockseminar – Briefings

Wichtige Termine

  • Bis 22.11 Pflichtlektüre der Gruppe gelesen
  • 22.11. Ergebnisprotokoll
  • 29.11. Ergebnisprotokoll
  • 26.12. Ergebnisprotokoll
  • 13.12 Ergebnisprotokoll
  • 20.12. Eine erste Version (detailliertes!!! Outline. Absolutes Minimum eine Seite Din A4) des Briefings soll abgegeben sein. (22.12, Zeit für Nachbearbeitung)
  • 20.12 Endgültige thematische Festlegung für experimentalphysikalische Ausarbeitung.
  • 17.01. Ergebnisprotokoll
  • 24.01. Ergebnisprotokoll
  • 24.01. Abgabe des fast fertigen Briefing-Entwurfs
  • 31.01. Abgabe Briefing-Slides
  • 01.04. Abgabe aller schriftlichen Ausarbeitungen

2011

N. Janich und E. Sakarova (FB 2, Linguistik): „Ich als Physiker…“ – Wissenschaftskommunikation zwischen disziplinärem Selbstverständnis und interdisziplinärem Anspruch (Begleitprojekt zum IANUS-Projekt „Proliferationsresistente Gestaltung von Fusionsreaktoren“) Mittwoch, 08.02.2012

Daphne Sada: Synthetische Biologie Mittwoch, 01.02.2011

Matthias Englert/Giorgio Franceschini:Projektvortrag „Proliferationsresistente Gestaltung von Fusionsreaktoren“ Mittwoch, 25.01.2012

Egbert Kankeleit, IANUS: Super schwere Elemente durch mehrfache Kernwaffenexplosionen Mittwoch, 11.01.2012

Christian Eckard, Institut für Kernphysik, TU Darmstadt Wirkungsquerschnitte von Uran 238 Mittwoch, 21.12.2011

Hans Radder: Die „Ware“ Wissenschaft Mittwoch, 14.12.2011

Matthias Englert, IANUS: Was ist (technisch) schwierig? Mittwoch, 30.11.2011

Christoph Pistner, Öko-Institut Darmstadt: Fukushima Mittwoch, 16.11.2011

Eckhard Haas (Wien): Proliferation Resistance Assessment and Safeguards-by-Design Mittwoch, 09.11.2011

Moritz Kütt, IANUS: Masterarbeit „Abbrandrechnungen bei schnellen Reaktoren“ Mittwoch, 02.11.2011

Egbert Kankeleit, IANUS: Nukleare Auf- oder Abrüstung? Mittwoch, 26.10.2011

Hannes Kurtze: Verleihung des IANUS-Förderpreises anschl. Vortrag des Preisträgers Hannes Kurtze Magisterarbeit „Konfliktzone Technik – Technik in den Gesellschaftstheorien von Luhmann und Habermas“ Mittwoch, 13.07.2011, 13:00 bis 15:00 Uhr, IANUS-Räume im „Gelben Haus“, Alexanderstr. 35

Clifford Singer: Global Nuclear Energy after Fukushima Mittwoch, 06.07.2011, 13:00 bis 15:00 Uhr, Gebäude S2/07, Raum 53

Peter Schumann: UN Peacekeeping Operations – ein Erfahrungsbericht Mittwoch, 22.06.2011, 13:00 bis 15:00 Uhr, Gebäude S2/07, Raum 53

Florian Pforr: Kritikalität und Rekritikalität in Siedewasserreaktoren Mittwoch, 01.06.2011, 13:00 bis 15:00 Uhr, Gebäude S2/07, Raum 53

Dirk Ipsen, IANUS: Bericht zum Buch von P. Beinhart „These von Hybriswellen als Ursache für militärisches Scheitern“ Mittwoch, 04.05.2011, 13:00 bis 15:00 Uhr, Gebäude S2/07, Raum 53

Hanne Weissmann: Frust oder Fortschritt – Beobachtungen zur Rolle kleiner Staaten bei den Klimaverhandlungen in Cancun Mittwoch, 20.04.2011, 13:00 bis 15:00 Uhr, Gebäude S2/07, Raum 53

Lehrende

  • Dr. rer. nat. Matthias Englert
  • Prof. Dr. rer. nat. Franz Fujara
  • Prof. (em.) Dr. rer. nat. Egbert Kankeleit
  • Dr. phil. nat. Wolfgang Liebert

Ort: SR S2 07/53

Zeit: (ab 1. Semesterwoche) Donnerstags, 15:20 – 17:00 Uhr

Veranstaltung Nr. 05-27-2954-se (TUCaN)

2010

Prof. Dr. Kathryn Nixdorff, IANUS: Stand und Perspektive der Biowaffenkonvention Mittwoch 14.07.2010, 14:00 bis 16:00, Schloss (Gebäude S3/13), R. 63

Dr. Karsten Uhl, Technische Universität Darmstadt, Institut für Geschichte: Deckgeschichten: „Von der Hölle zu den Sternen“. Das KZ Mittelbau-Dora in Nachkriegsnarrativen Mittwoch 07.07.2010, 14:00 bis 16:00, Schloss (Gebäude S3/13), R. 63

Dr. Gotthard Stein, Forschungszentrum Jülich, Institut für Energieforschung (IEF): Safeguards Mittwoch 23.06.2010, 14:00 bis 16:00, Schloss (Gebäude S3/13), R. 63

Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf, Technische Universität Darmstadt und Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK): Transnational Peace Management Mittwoch 16.06.2010, 14:00 bis 16:00, Schloss (Gebäude S3/13), R. 63

Prof. Dr. Hampe, Technische Universität Darmstadt: Qualifikation und Bildung – Hochschule als Entwicklungsraum professioneller Verantwortung Mittwoch 09.06.2010, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, R. 53

Regina Hagen, INESAP: Bericht von der NPT-Konferenz in New-York Mittwoch 02.06.2010, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Dirk Ipsen, IANUS: Peak Oil – der neueste Stand Mittwoch 19.05.2010, 14:00 bis 16:00, Schloss (Gebäude S3/13), R. 63

2009

Prof. Dr. Markus Roth, Technische Universität Darmstadt: Neueste Entwicklungen bei der laserinduzierten Kernfusion Mittwoch 03.02.2010, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Linda Wallbott: Bericht über COP15 United Nations Climate Change Conference Copenhagen Mittwoch 20.01.2010, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Regina Hagen, INESAP: Einführung in die Nuclear Weapons Convention Mittwoch 06.01.2010, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Oliver Lieven, IANUS, CISP: Global-Commons Mittwoch 02.12.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Gregor Schiemann, Universität Wuppertal: Werner Heisenbergs Manuskript 'Die Ordnung der Wirklichkeit' Mittwoch 18.11.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Christoph Reißfelder: RMA – Ein demokratiespezifisches Phänomen Mittwoch 11.11.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Alfred Nordmann, TU Darmstadt: Technikfolgenabschätzung als Technowissenschaft – Eine Herausforderung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft Mittwoch 24.06.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Tilmann Hanel, TU Darmstadt: Nuklearprogramme/Nuklearwaffenpolitik in der frühen Bundesrepublik Mittwoch 10.06.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. H. Birkhofer, TU Darmstadt: Erfahrungen zu Potenzial und Limitierungen bei der Entwicklung umweltgerechter Produkte Mittwoch 13.05.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Hoffmann, TU Darmstadt: Perspektiven der Magnet- und Trägheitsfusion Mittwoch 29.04.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

2008

Dr. Dirk Reitz, TU Darmstadt: Proliferation und Dual-use im Mittelalter Mittwoch 11.02.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Alfred Körblein: Expertenstreit um die Studie zu Kinderkrebs um Kernkraftwerke (KiKK-Studie) – Erfahrungen eines Beteiligten Mittwoch 28.01.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

D:r. Annette Schaper, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK): Abrüstung von Kernmaterialien Mittwoch 21.01.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/04, Raum 105

Ulrike Neumaier: Das Placebo als Aktant einer evidenzbasierten Arzneimittelprüfung Mittwoch 14.01.2009, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Dr. Florian Keil, Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH (ISOE): Systemische Risiken Mittwoch 10.12.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Dipl.-Pol. Christopher Coenen, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB): Technikvision und Weltanschauung: Ziele und erste Ergebnisse einer Spurensuche aus akutellem Anlass Mittwoch 03.12.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dieter Hoffmann, TU Darmstadt: Werner Heisenberg – Berlin, Kopenhagen, Farmhall: Herausforderungen eines Gelehrtenlebens Mittwoch 12.11.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Kathryn Nixdorff, IANUS: Entwicklungen des B-Waffen-Übereinkommens – gibt es Grund zur Hoffnung? Mittwoch 05.11.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Matthias Englert, IANUS: Konzepte zur Proliferationsresistenz Mittwoch, 29.10.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Chr. Dieckhoff, ITAS: Die Entstehungsprozesse von Energieszenarien – Vorstellung eines Forschungsprojektes Mittwoch, 22.10.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

IANUS konnte 2008 sein zwanzigjähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass wurde eine Festveranstaltung am Freitag, den 28. November 2008 organisiert. Der Veranstaltungsablauf, sowie die gehaltenen Reden sind hier einzusehen und als Download verfügbar.

Öffentliche Abendveranstaltung von 18:30 bis 20:30 Uhr im Staatsarchiv Darmstadt
Programm

Prof. Dr. Franz Fujara
Fachbereich Physik und IANUS-Sprecher

Begrüßung und Moderation

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel
Präsident der Technischen Universität Darmstadt

Grußwort

Dr. Wolfgang Liebert
IANUS-Sprecher

Das Anliegen der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS)
(als Textdatei)

Dr. Jayantha Dhanapala
ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen

The Nuclear Reality and the Vision of a Nuclear-Weapon-Free World
(als Textdatei)

Der Festredner des Abends, Dr. Jayantha Dhanapala ist seit 2007 Präsident der Pugwash Conferences on Science and World Affairs (Friedensnobelpeis 1995). Er war Botschafter Sri Lankas bei den Vereinten Nationen in Genf und in New York. 1987-1992 leitete er das United Nations Institute for Disarmament Research (UNIDIR) in Genf und 1995 die Verlängerungskonferenz des Nuklearen Nichtverbreitungsvertrages. 1998-2003 war er stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Anschließend ab 20:45 Uhr
Festlicher Empfang mit Buffet

Mit Grußworten von:

Prof. Dr. Volker Rittberger, Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF),

Prof. em. Dr. Egbert Kankeleit, IANUS,

Prof. Dr. Martin Kalinowski, Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) der Universität Hamburg,

Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf, Institut für Politikwissenschaft, TU Darmstadt (vertreten durch Giorgio Franceschini)

Dr. Rainer Karlsch: Recherchen zum Buch „Hitlers Bombe“ Mittwoch, 02.07.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Tilmann Hanel, TU Darmstadt: Entwicklungspfade von Kernreaktoren in der BRD Mittwoch, 18.06.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Hardy Fehe, TU Darmstadt: Problematik der Überwachung öffentlicher Räume Mittwoch, 11.06.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Giorgio Franceschini, Hess. Stiftung Friedens und Konfliktforschung (HSFK): Nuklearwaffenforschung und -modernisierung im Schatten des CTBT Mittwoch, 21.05.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Hoppe, TU Darmstadt: Geopotenziale und Landnutzungskonflikte Mittwoch, 30.04.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

2007

Prof. Armin Grunwald, ITAS, Karlsruhe: Theorie und Praxis der TA – aktuelle Entwicklungen Mittwoch, 13.02.2008, 12:30 bis 14:30, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Klaus Dieter Wolf, Institut für Politikwissenschaft, TU Darmstadt: Anknüpfungspunkte zur Friedensforschung an der TU Darmstadt Mittwoch, 06.02.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Johanna Born, IANUS: Bachelorarbeit „Proliferationspotential von Gasultrazentrifugen“ Mittwoch, 30.01.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Antonio Hurtado, TU-Dresden: Neue Entwicklungsdynamik für Kernreaktoren: Hochtemperaturreaktor und Generation IV Mittwoch, 16.01.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Michael Sailer, Öko-Institut Darmstadt: Alterung von Kernkraftwerken Mittwoch, 09.01.2008, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Dr. Nicole Karafyllis, Universität Stuttgart: Bacillus Nanotechnensis: Der Erreger einer „neuen“ Epidemie im Labor der Gegennatur-Gesellschaft und seine Grenzen der Biofaktizität. Mittwoch, 19.12.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Dr. Christoph Pistner, Öko-Institut Darmstadt: Kerntechnische Sicherheit heute – Ereignisse und Risiken Mittwoch, 12.12.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Paul Layer, Fachbereich Biologie, TU Darmstadt: Anmerkungen und Diskussion zu J. Bauer: „Das Prinzip Menschlichkeit“ Mittwoch, 05.12.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Regina Hagen, Dr. Wolfgang Liebert, IANUS: Dual-use in der Forschung: Weltraumforschung und Sicherheitsforschung Mittwoch, 28.11.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Alfred Nordmann, Institut für Philosophie / IANUS: ZIF-Bielefeld-Projekt zur Wissenschaftsforschung 2006/2007 Mittwoch, 14.11.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Anna Leuschner, Institut für Philosophie / IANUS: Promotionsprojekt „Vertrauenswürdigkeit von Wissenschaft“ Mittwoch, 07.11.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dirk Ipsen, IANUS: J. Diamond's Buch „Kollaps“ – eine Fortsetzung der Club of Rome Diskussion Mittwoch, 24.10.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Dr. Jürgen Altmann, Universität Dortmund, Experimentelle Physik III: Kleinstraketen, Kampfroboter und neue biologische Waffen? Militärische Nanotechnik und vorbeugende Rüstungsbegrenzungen. Mittwoch, 11.07.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Thomas Gebauer, Medico International, Frankfurt: Wird der Teufel mit Belzebub ausgetrieben? Schutz und Entwicklung der Menschenrechte im Widerstreit mit „humanitären“, militärischen Interventionen Donnerstag, 21.06.07, 19:00 bis 21:00 Uhr, Hörsaal im Schloss, Gebäude S3/13, Raum 36

Dr. Jonathan Tucker, Senior Fellow specializing in chemical and biological weapons proliferation and control in the Washington D.C. office of the Center for Nonproliferation Studies (CNS) of the Monterey Institute of International Studies: Preventing the Misuse of Biology Mittwoch, 20.06.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Petra Gehring, Institut für Philosophie, TU Darmstadt: „Forschungsbegriff Interdisziplinarität“ Diskussion mit Frau Prof. Gehring über Konzepte von Forschung (Gestaltung, Normativität, Steuerung, Problemorientiere Interdisziplinarität, Problembezug, Ambivalenz) Mittwoch, 23.05.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

2006

Sri Raman, Journalist, Indien: Gespräch/Diskussion zum Thema „Nuklearabkommen zwischen Indien und den USA“ Mittwoch, 21.03.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Barbara Drossel, Institut für Festkörperphysik, TU Darmstadt: Gespräch/Diskussion mit Frau Prof. Drossel zum Thema „Biosystemforschung“ Mittwoch, 10.01.2007, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Wolfram Jägermann, Fachbereich Materialwissenschaft, TU Darmstadt: Herrn Prof. Jaegermann wird als einer der tragenden Personen von „GENESIS“ (Graduiertenschulantrag für einen Energieingenieur im Rahmen der Exzelenzinitiative) sowie des geplanten TUD-Energiecenters über diese Projekte vortragen Mittwoch, 20.12.2006, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Petra Gehring, Institut für Philosophie, TU Darmstadt: Diskussion mit Frau Prof. Gehring über Ihr Buch „Was ist Biomacht? Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens“ Mittwoch, 06.12.2006, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Egon Becker, Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH, Frankfurt: Eine Erneuerung des wissenschaftlichen Denkens durch die Quantenphysik? Mittwoch, 11.10.2006, 13:00 bis 15:00, Gebäude S2/07, Raum 53

Prof. Dr. Ludwig Pongratz, TU Darmstadt: Institut für allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik Freiheit und Kontrollgesellschaft – Gouvernementale Strategien der Bildungsreform Mittwoch, 31.05.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Andreas Zumach, Journalist und UNO-Korrespondent: Iran – Krieg oder Frieden? Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Dienstag, 18.05.2006, 19:30 bis 22:00 Uhr, Hörsaal, Schloss

Prof. Dr. Hille Haker, Uni Frankfurt, Moraltheologie/Sozialethik: Ethische Probleme der modernen Stammzellforschung Mittwoch, 26.04.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Prof. Dr. Chr. Dipper, TU Darmstadt, Institut für Geschichte: 1 Stock, Raum-Nr. 53 Interdisziplinarität / Disziplinarität Mittwoch, 19.04.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund: Krieg gegen den Iran? – Bericht einer Friedensdelegation Mittwoch, 22.03.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

2005

Dr. Astrid Schwarz, TU Darmstadt, Institut für Philosophie: Grenzen der Ökologie – Ökologische Grenzen Mittwoch, 15.02.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dr. Angela Weil, TU München, Lehrstuhl für Landschaftsökologie: Was ist ein Superorganismus? Mittwoch, 01.02.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Andrew Jamieson, Aalborg University, Dänemark: Ecological Knowledge and Cultural Transformation Mittwoch, 10.01.2006, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dr. Christian Haak, UFZ Umweltforschungszentrum, Leipzig-Halle: Gesellschaft und Gemeinschaft aus ökologischer Perspektive Mittwoch, 23.11.2005, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Ulrike Wunderele M.A., Doktorandin am Seminar für Zeitgeschichte, Universität Tübingen: Internationale Wissenschaft im Dienste friedlicher Konfliktregulierung: Die Pugwash Bewegung im Kalten Krieg – und heute Mittwoch, 02.11.2005, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dr. Stefan Boeschen, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Augsburg: Prozesse reflexiver Modernisierung – das Beispiel des Science Assessment Mittwoch, 19.10.2005, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

2004

Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Institut für Philosophie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt: Auf dem Weg zu einer globalen Zivilgesellschaft Mittwoch, 02.02.2005, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dr. Stephen Wolthusen, Fraunhofer-Institut Grafische Datenverarbeitung, Darmstadt: Kritische Infrastrukturen und ihre Bedrohungen durch Information Warfare Mittwoch, 01.12.2004, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dr. Thomas Jahn, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Frankfurt/M.: Sozialökologische Forschung zwischen Förderkonzept und Forschungsprogramm Mittwoch, 03.11.2004, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Prof. Dr. Alfred Nordmann, Institut für Philosophie, TU Darmstadt: EU-Report „Converging Technologies – Shaping the Future of European Societies“ Mittwoch, 27.10.2004, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

* 16:00 Uhr: Dr. Peter Lock, European Ass. for Research on Transformation e.V., Hamburg

* 17:00 Uhr: Prof. Dr. Lothar Brock, HSFK, Frankfurt

* 18:30 Uhr: Prof. Dr. Elmar Altvater, Otto-Suhr-Institut, FU-Berlin

IANUS-Kolloquium „Globalisierung und Sicherheit“, aus Anlass des 75. Geburtstages von Prof. Dr. Egbert Kankeleit Donnerstag, 08.07.2004 ab 16:00 Uhr in den Repräsentationsräumen, Schlosshof, und ab 18:30 Uhr im Hörsaal des Schlosses, Gebäude S3/13, Raum 36

Prof. Eckart Voland, Uni Gießen: Von Natur aus reizbar – Zur Soziobiologie von Konflikteskalationen Dienstag, 22.06.2004 ab 19:00 Uhr, im Hörsaal des Schlosses, Gebäude S3/13, Raum 36

Prof. Dr. Alexander Roßnagel, Vizepräsident der Universität Kassel: Interdisziplinärer Ausbau der Umweltwissenschaften in Kassel Donnerstag, 17.06.2004 ab 18:15 Uhr,im Hörsaal des Schlosses, Gebäude S3/13, Raum 36

2003

R. Hagen, INESAP, Prof. E. Kankeleit, IANUS: Nukleare Raketenabwehr Mittwoch, 18.02.2004, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Uta Eser: Biodiversität als Boundary Concept Mittwoch, 11.02.2004, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dr. Wolfgang Liebert, IANUS: Wertfreiheit Mittwoch, 04.02.2004, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Wilhelm Gmelin, Ehem. Direktor der Abteilung Safeguards der EURATOM: Die Aufgabe und Zukunft der EURATOM Mittwoch, 03.12.2003, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Prof. R. Wille, Mathematik, TU Darmstadt: Interdisziplinarität Mittwoch, 12.11.2003, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Ein Stück von Michael Frayn (gekürzt) In Zusammenarbeit mit dem Schauspielstudio der TU-Darmstadtund der ESG Darmstadt Kopenhagen – Lesung und Reflexion Freitag, 18.7.2003, ab 15 Uhr, im großen Hösaal der Physik, Gebäude S206/030

Ein Stück von Michael Frayn In Zusammenarbeit mit dem Schauspielstudio der TU-Darmstadtund der ESG Darmstadt Kopenhagen – Lesung und Reflexion Dienstag, 17.6.2003, ab 20 Uhr, im Köhler-Saal des Hauptgebäudes, Gebäude S1/03

2002

Hans-Joachim Schmidt, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, C. Ronnefeld, Versöhnungsbund, C. Pistner/W. Liebert, IANUS, R. Hagen, IANUS (Moderation): Nordkorea-Irak Dienstag, 11.2.2003, 19.00-21.00 Uhr, im Hörsaal des Schloßes, Gebäude S3/15

Prof. Steffensen, Fachhochschule Darmstadt: „Kooperation im Innovationsprozess“ Mittwoch, 22.01.2003, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Dipl. Pysch. Thomas Gebauer, Medico International e.V., Frankfurt a/M: Probleme bei der Umsetzung des Minenabkommens von Ottawa Mittwoch, 20.11.2002, 13:00 bis 14:30, Sitzungsraum, Schloss

Angelika Beer, Prof. Dr. Andreas Buro, Dr. Bruno Schoch, Moderation: Prof. Dr. Dirk Ipsen: „Der Krieg findet immer einen Ausweg“ (B. Brecht), Von der Schwierigkeit des pazifistischen Weges Dienstag, 05.11.2002, 19.00-21.00 Uhr, im Hörsaal des Schloßes, Gebäude S3/13, Raum 36

Dr. Christine Eifler, Sozialwissenschaftlerin, Universität Bremen: Krieg, die letzte Männerbastion? Militär und Geschlechterverhältnis. In Zusammenarbeit mit dem Frauenforschungszentrum Darmstadt Dienstag, 02.07.2002, 19.00-21.00 Uhr, Gebäude: S1/03 (Altes Hauptgebäude) Raum: 100